AS 65 Scout
Einsätze
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Unterschieden wird zwischen extensivem (hohes Gras) und intensivem Mulchen (Zier- und Gebrauchsrasen). Für beide Arten gilt: Das Schnittgut wird für eine schnelle Verrottung mehrfach geschnitten und zerfasert und verbleibt auf der Fläche. Bei Zierrasen kommen spezielle Mulchmesser mit doppelter Schnittebene und kreisrunder Mulchglocke zum Einsatz. Bei hohem Gras vor allem Kreuzmessersysteme oder Schlegelmäher. -
Rasen kommt in privaten Gärten und Parks oder auch in Sportanlagen wie zum Beispiel in Stadien oder auf Golfplätzen zum Einsatz. Meist wird 1 Mal pro Woche auf eine Schnitthöhe von 40 – 50 mm gemäht, dabei ist der Aufwuchs vor dem Mähen maximal 15 cm hoch. Bei der Pflege wird zwischen Mulchen (Mulchmäher) und Fangen (klassische Fangsack-Rasenmäher) unterschieden. Das heißt, das Mähgut verbleibt entweder auf der Fläche oder wird abtransportiert. -
Blumenwiesen sind strukturreiche Lebensräume mit hoher Bedeutung für Insekten, Wildbienen und blütenabhängige Arten. Entscheidend ist nicht häufiges Mähen, sondern ein gezielter Schnitt zur richtigen Zeit. Vor der Blütephase kann der Aufwuchs rasch Höhen von 30–40 cm erreichen. Danach erfolgt die Pflege in größeren Abständen, meist ein- bis zweimal jährlich. Für diese Form der extensiven Nutzung sind Maschinen erforderlich, die hohen, heterogenen Aufwuchs sicher schneiden, ohne die Fläche unnötig zu belasten. Saubere Schnitte, kontrollierte Ablage und eine angepasste Fahrweise sind zentral, um Pflanzenbestände zu erhalten und Regeneration zu ermöglichen. -
Extensiv genutzte Wiesen wie Streuobstflächen, Ausgleichsflächen oder Straßenbegleitgrün werden bewusst nur ein- bis zweimal pro Jahr gemäht. Der Aufwuchs erreicht dabei Höhen von 60 bis über 100 cm und bildet dichte, strukturreiche Bestände. Diese Pflegeform dient der Offenhaltung der Fläche und der Verdrängung von Gehölzen, nicht der Rasenpflege. Erforderlich sind Maschinen mit hohem Durchsatz, gleichmäßiger Schnittleistung und kontrollierter Ablage des Schnittguts. Nur so lassen sich große Biomassemengen effizient bewältigen, ohne die Fläche zu überlasten oder Boden und Vegetation zu schädigen. -
Ohne Pflege werden offene Flächen schnell von Brombeeren, Waldreben und jungen Gehölzen überwachsen. In Jungwäldern, Aufforstungen oder Weihnachtsbaumkulturen ist gezielte Entbuschung notwendig, um gewünschte Strukturen zu sichern und Konkurrenz zu reduzieren. Entscheidend ist eine Pflege, die selektiv eingreift und nicht flächig zerstört. Mechanische Schlegeltechnik ermöglicht das Zurücknehmen von Gehölzaufwuchs und kräftigen Stauden, ohne Bodenstruktur und Wurzelraum unnötig zu schädigen. So bleiben Flächen langfristig nutzbar und ökologisch stabil. -
Im Gegensatz zum privaten Anwender hat der Profi-Anwender seine Geräte während der Mähsaison oftmals 5 Tage die Woche und acht Stunden am Tag im Einsatz. Hier sind Qualität, Langlebigkeit und ein gutes Arbeitsergebnis gefordert. Gute Transporteigenschaften wie zum Beispiel niedriges Gewicht, Zurrpunkte und kompakte Transportmaße spielen natürlich auch eine wichtige Rolle. Alles zusammen macht die Geräte von AS-Motor auch aus wirtschaftlicher Sicht unschlagbar. -
Unebenheiten im Gelände gehören vor allem bei der Pflege von hohem Gras und bei Mähintervallen von lediglich 1-2 Mal im Jahr immer mit dazu. Unebenheiten können Löcher von Wühlmäusen, Ameisen- und Maulwurfshügel aber auch Wasserrinnen und Furchen sein. Durch hohe Bodenfreiheit, Allrad und Differenzialsperre sowie entsprechende Stollenbereifung sind viele Geräte von AS-Motor genau für diese Anforderung ausgelegt. -
Hanglagen können natürlicher oder auch künstlicher Natur sein. Bei der Einschätzung von Hanglagen werden Grad- und Prozentangaben verwendet, dabei entsprechen 20° in etwa 36% Steigung und 45° entsprechen 100% Steigung. Für diese speziellen Anforderungen wird bei AS-Motor-Geräten vor allem auf hohe Bodenfreiheit, steilen Rampenwinkel, niedriges Gesamtgewicht, optimale Gewichtsverteilung sowie niedrigen Schwerpunkt geachtet. -
Beim Allradantrieb oder kurz 4WD wird die Antriebskraft auf Vorder- und Hinterachse geleitet. In Hanglagen über 30° sorgt der Allradantrieb nicht nur für die Bewältigung der Steigung sondern sorgt auch für ein hohes Maß an Sicherheit bei Bergabfahrten. Unter feuchten Bedingungen und in unebenem Gelände sorgt der Allradantrieb für den nötigen Vortrieb - auch dann, wenn die Räder einer Achse nicht mehr die nötige Traktion haben. -
Ferngesteuerte Geräte ermöglichen eine deutliche Erweiterung des Einsatzspektrums zum Beispiel in extremen Hanglagen. Durch ferngesteuerte Geräte wird nicht nur die Schlagkraft erhöht, sondern auch ein hohes Maß an Sicherheit und Gesundheitsschutz realisiert. Auch bei erhöhtem Gefährdungspotential wie beispielsweise durch Staub, Wespen oder Zecken sind die nötigen Mäharbeiten aus sicherer Entfernung möglich. -
Bei der mechanischen Wildkrautentfernung auf großen und ebenen Flächen ist die AS 50 in Ihrem Element. Egal ob bei großen Parkplätzen, gewerblich genutzten Flächen oder auch auf Wegen. Bei hoher Flächenleistung ist das Ergebnis im Vergleich zu anderen Verfahren sofort sichtbar. Durch den Fangsack entfällt auch noch das Nachkehren und Reinigen der Fläche. Darüber hinaus werden neben dem Wildkraut auch unerwünschte Ablagerungen entfernt. -
Die mechanische und damit chemiefreie Wildkrautentfernung auf unebenen Pflasterflächen stellt besondere Anforderungen an die Technik. Die leichte AS 30 ist speziell für die Arbeit im Bereich von Kanten, Wassereinlaufrinnen, in Randbereichen um Schächte oder auch auf Verkehrsinseln mit Pfosten und Schildern konzipiert. Dabei räumt die Bürste nur den unerwünschten Bewuchs – die Fugenfüllung bleibt unberührt. -
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- Ökologisches Mähen und extensive Flächenpflege setzen auf reduzierte, gezielte Eingriffe statt flächendeckender Mahd. Schnitthöhen, Zeitpunkte und Pflegeintervalle orientieren sich an Vegetationsentwicklung und Standortbedingungen, nicht an maximaler Flächenleistung. Teilflächen werden rotierend gemäht, andere bewusst stehen gelassen. So entstehen unterschiedliche Wuchshöhen, Rückzugsräume und stabile Strukturen auf extensiven Wiesen, Ausgleichsflächen, kommunalen Grünflächen und in der Landschaftspflege. Technik dient der Steuerung, nicht der Intensivierung.
Der Profi für Jungwaldwaldpflege, mehrjähriges Gestrüpp und Aufwuchsschösslinge
Effiziente Jungwaldpflege. Der AS 65 Scout ist gemacht zum Ausmähen von Anpflanzungen und Aufforstungen, zum Freimähen von forstlichen Anlagen und Einrichtungen und zur Renaturierung von Streuobst- und Trockenwiesen. Er schneidet Aufwuchs und Anflugschösslinge bis zu 40 mm Dicke ab und zerkleinert sie. Das zerkleinerte Schnittgut verbleibt vor Ort und verrottet selbständig. Ermöglicht wird dies durch das hochstabile Messersystem mit Unterfahrschutz. Die hohe Schnittkraft resultiert vor allem aus der großen Masse und der hohen kinetischen Energie des Messers. Dieses wird von einem Briggs & Stratton Motor der Serie 3 INTEK angetrieben. Der Motor liefert eine maximale Leistung von 13 PS und verfügt über eine Öl- und Benzinpumpe sowie einen Öldruckschalter. Der Motor und das Messer sind durch einen Keilriemen entkoppelt. Dies bietet zuverlässigen Motorschutz, sollte der AS 65 Scout auf größere Hindernisse treffen.
Landschaftspflege, Aufforstung und Jungwaldpflege
Der Fahrantrieb verfügt über ein 5-Gang-Schaltgetriebe mit Rückwärtsgang. Der Geschwindigkeitsbereich umfasst 1,3 – 3,9 km/h vorwärts und 1,9 km/h rückwärts. Darüber hinaus verfügt der AS 65 Scout über eine permanent gesperrte Differenzialsperre und eine automatische Parkbremse. Die gesperrte Differenzialsperre wird per Bedienungshebel geöffnet, um den Jungwaldmäher leicht und einfach manövrieren zu können. Zudem bringt die gesperrte Hinterachse optimale Traktion und Vortrieb, vor allem am Hang. Wird der Fahrantrieb ausgekuppelt, bleibt der AS 65 Scout sowohl auf der Ebene als auch am Hang stehen, da sie die Parkbremse automatisch einrückt. Dies steigert die Sicherheit der Maschine. Durch das überschaubare und logische Bedienkonzept lässt sich der Jungwaldmäher sehr einfach steuern. So werden lediglich drei Bedienhebel zur Betätigung des Fahrantriebs, der Differenzialsperre, der Parkbremse und des Messerantriebs benötigt. Weiterhin verfügt der AS 65 Scout über einen seiten- und höhenverstellbaren Holm.
Produktvorteile
Das hoch stabile Messersystem mit Unterfahrschutz schneidet Bewuchs bis 40mm Dicke, Gestrüpp und natürlich auch hohes Gras.
Durch die Zerfaserung des Schnittguts entfällt dessen Entsorgung. Zusätzlich wird der Boden mit organischen Nährstoffen angereichert.
Beim Loslassen des Fahrantriebshebels stoppt die Maschine automatisch, egal ob am Hang oder auf der Ebene.
Die Differenzialsperre ist permanent gesperrt und öffnet nur bei aktiver Betätigung des Differenzialsperrhebels.
Motorschutz durch getrennte Motor- und Messerwelle.
Bedienung aller Funktionen mit nur drei Hebel: Parkbremse, Messerzuschaltung, Differenzialsperre, Fahrantrieb, Geschwindigkeitsanpassung.
10 Zoll Ackerstollenbereifung für mehr Bodenfreiheit und optimale Traktion am Hang.
Produktdetails

Messersystem
Das hoch stabile Messersystem mit Unterfahrschutz schneidet Bewuchs bis 40mm Dicke, Gestrüpp und natürlich auch hohes Gras.

Schaltgetriebe
5-Gang-Schaltgetriebe mit Differenzialsperre und Rückwärtsgang für einen optimalen Vortieb auch auf feuchtem Untergrund.

Verstellbarer Bedienholm
Durch den höhen- und seitenverstellbaren Holm passt sich die Maschine an jeden Bediener optimal an.

Antrieb
Die großen Antriebsräder mit grobem Ackerstollenprofil sorgen für optimalen Vortrieb auch unter schwierigen Bedingungen.
Technische Daten
Zubehör

Handschutz-Set aus Stahl
Zusatzschutz für den Bediener.

Elektrostart
Einfaches und bequemes Starten der Maschine durch den Elektrostart.

Griffheizung
Warme Hände auch unter kalten Bedingungen.

Neigungsmesser
Komfortables Erkennen der Hangneigung.













